Barzahlung in SSB-Bussen weiter ermöglichen!

Die SSB plant, ab dem 1. Juli 2026 kein Bargeld für den Kauf von Fahrscheinen mehr in Bussen anzunehmen. „Wir halten dies für eine Fehlentscheidung der SSB, weil dadurch Teilhabe eingeschränkt wird“, kritisiert Fraktionssprecher Hannes Rockenbauch (SÖS). „Zudem sehen wir auch eine Einschränkung des gesetzlichen Zahlungsmittels Euro-Bargeld – hier erwarten wir von der SSB, dass sie sich erklärt, ob dieser Verzicht auf Bargeld überhaupt rechtlich zulässig ist“, ergänzt Fraktionssprecherin Johanna Tiarks (Die Linke).

„Mit dieser Entscheidung entsteht auch ein Ungleichgewicht zwischen Bus- und Bahnfahren. An jeder Bahnhaltestelle gibt es einen Automaten, an dem man auch mit Bargeld bezahlen kann. Wer Bus fährt, soll dann nicht mehr die Wahl haben. Das ist unverständlich und lebensfremd“, sagt Hannes Rockenbauch.

„Für ebenso unverständlich halten wir die Entscheidung der SSB mit Blick auf Kinder, die bereits ein Alter erreicht haben, in dem sie allein Bus fahren können, aber noch kein eigenes elektronisches Zahlungsmittel haben. Auch hier werden Eltern von der SSB vor eine unnötige Schwierigkeit gestellt“, sagt Johanna Tiarks.

„Wir fordern die SSB auf, auch nach dem 1. Juli 2026 weiterhin Bargeld für den Kauf von Tickets in Bussen anzunehmen und damit die Teilhabe weiterhin sicherzustellen“, so Rockenbauch abschließend.

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