Zwei Bäder schließen – die Folgen des schwarz-grünen Haushalts werden sichtbar

„Die jetzt bekannt gewordene Schließung von zwei vereinseigenen Bädern ist eine unmittelbare Folge des Sparhaushalts. Jetzt wird sichtbar, welche Konsequenzen die Rasenmäher-Kürzungen von CDU und Grünen haben“, sagt Fraktionssprecherin Johanna Tiarks (Die Linke).

„Auf Kosten der Schwimmfähigkeit von Kindern und Jugendlichen wird gespart. Hier wird ganz deutlich, wie kalt und bürokratisch die Haushaltskoalition Kürzungen umsetzt“, sagt Manja Reinholdt (Die Linke).

„Die Bürger*innen haben beim Bürger*innenhaushalt das Thema Schwimmfähigkeit rettet Leben auf Platz eins gewählt. Dass die Haushaltskoalition ausgerechnet bei dem Thema, welches der Bürger*innenschaft am wichtigsten war radikal streicht zeigt einmal mehr, wie weit weg CDU und Grüne von den Lebensrealitäten der Stuttgarter*innen sind“, betont Johanna Tiarks. „Die Schließung der beiden Bäder ist Folge dieser kalten, lebensfremden Sparpolitik und unterstreicht die Verantwortungslosigkeit der Haushaltskoalition. Dieses Beispiel zeigt uns einmal mehr, wie wichtig es ist, dass der Gemeinderat politisch steuert und solche Fehlentwicklungen erst gar nicht zulässt“, sagt Manja Reinholdt.

„Im 2018 beschlossenen Wasserflächenkonzept 2030 ist aufgeführt, dass bereits jetzt zu wenige Wasserflächen in Stuttgart zur Verfügung stehen. Das bedeutet, dass nicht jedes Kind in Stuttgart schwimmen lernen kann. Mit der Schließung der zwei Bäder werden in den kommenden Jahren noch weniger Kinder schwimmen lernen können. Schon heute kann nur jedes zweite Zehnjährige Kind sicher schwimmen. Die Schließung der beiden Bäder ist verantwortungslos und kann im Zweifel auch tödlich für Kinder enden“, kritisiert Johanna Tiarks.

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