Förderprogramm „Gewerbe zu Wohnen (GzW)“ in Stuttgart prüfen

Wir fragen

  • Welche Möglichkeiten sieht die Verwaltung das Förderprogramm „Gewerbe zu Wohnen (GzW) für Stuttgart anzuwenden? Welcher Leerstand könnte in Stuttgart mithilfe dieses Programms entwickelt werden?

Begründung:

Durch das im Juli 2026 in Kraft tretende Förderprogramm der Bundesregierung soll Leerstand bekämpft und Wohnraum geschaffen werden. Der Umbau und die energetische Ertüchtigung können mit bis zu 30.000 Euro pro Einheit gefördert werden. Der Zuschuss muss nicht zurückgezahlt werden. Da das Förderprogramm aktuell nur bis 31.12.2026 gilt, muss die Stadt Stuttgart schnell aktiv werden. Es ist kein Geheimnis, dass Stuttgart zu den Städten zählt, die von besonders hohen Mieten betroffen sind. Gleichzeitig weist die Landeshauptstadt einigen unnötigen Leerstand auf, wie das das ehemalige EnBW-Areal am Stöckach, W&W-Areal Feuersee, der ehemalige Standort der Allianz in der Reinsburgstraße. Seit teilweise Jahren herrscht hier Stillstand in der Entwicklung, wobei beispielsweise am Stöckach um die 800 bezahlbare Wohneinheiten entstehen könnten. Während Neubau teurer sowie klimaschädlicher ist, führt er zudem nachweislich zu einer Erhöhung des Mietspiegels. Stuttgart braucht jetzt bezahlbaren Wohnraum und sollte angesichts angespannter Finanzlage die Chance nutzen mithilfe des Förderprogramms genau dafür zu sorgen.

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