Wir beantragen, nach §34 Abs.1 S.4 der Gemeindeordnung Baden-Württemberg eine Berichterstattung in der übernächsten Sitzung ersatzweise des zuständigen Ausschusses über den aktuellen Planungsstand bezüglich der Sanierung des SoleBad Bad Cannstatt. Die Verwaltungsspitze und Nanz medico GmbH&Co.KG berichten zu folgenden Fragen:
- Was waren die Entscheidungsgrundlagen für den Sanierungsumfang, der die Schließung der Saunalandschaft vorsieht? Insbesondere im Hinblick auf das Alleinstellungsmerkmal des SoleBads Cannstatt mit Frauentagen für die Saunalandschaft.
- Welche Gesamtnutzung des Gebäudes ist aktuell vorgesehen, z.B. in Bezug auf die Ergänzung des Badeangebots durch die Einrichtung eines Dampfbades und die oberen Räumlichkeiten (aktuell Saunalandschaft), die von Nanz medico GmbH&Co.KG übernommen werden soll.
- Welche Alternativen zur Saunaschließung und Verpachtung der Flächen gibt es?
Begründung:
Mit der geplanten Schließung der Saunalandschaft im SoleBad Cannstatt verliert der Stadtbezirk seine wichtigste öffentliche Sauna. Als Ort der Erholung und sozialer Treffpunkt besonders für Frauen durch ihr Alleinstellungsmerkmal im Bezirk der Frauentage, spielt die Sauna im SoleBad eine wichtige Rolle in der öffentlichen Infrastruktur. Das zeigt auch die Petition aus der Bürger*innenschaft „Für den Erhalt der Saunen im SoleBad Cannstatt“ sowie zahlreichen Zuschriften an den Gemeinderat, die ein massives öffentliches Interesse aufweisen. Eine Stadt mit dem zweitgrößten Mineralwasseraufkommen Europas, darf ihr öffentliches Gesundheits- und Wellnessangebot für die breite Bevölkerung nicht zusammenstreichen. Im Interesse der Stuttgarter Bevölkerung soll Transparenz geschaffen und die Suche nach Alternativen zur Schließung nicht aufgegeben werden.




