Stoppt den Wettbewerb zur Opernsanierung am Eckensee

Nach der gestrigen Entscheidung des Stuttgarter Gemeinderats, bei der Sanierung der Stuttgarter Oper erhebliche Einsparmaßnahmen zu treffen, ergibt sich aus Sicht der Fraktion Linke SÖS Tierschutz eine Konsequenz. „Mit den beschlossenen Vorgaben zur Einsparung droht die Geschäftsgrundlage für den laufenden Wettbewerb zur Sanierung der Oper zu entfallen“, betont Fraktionssprecher Hannes Rockenbauch (SÖS). „Jetzt scheint ein neues Wettbewerbsverfahren notwendig zu werden, da es keine Mehrheiten im Gemeinderat mehr für die bisher geplante Maximalvariante gibt. Es rächt sich jetzt, dass aus den prognostizierten Kostenexplosionen keine Konsequenzen gezogen wurden“, sagt die kulturpolitische Sprecherin der Fraktion, Guntrun Müller-Enßlin (SÖS).

„Nach Jahren des „Weiter so“ ist die Mehrheit des Stuttgarter Gemeinderats endlich aufgewacht und hat verstanden, dass ein Zwei-Milliarden-Projekt Opernsanierung weder darstellbar noch finanzierbar ist“, so Müller-Enßlin weiter.

„Wir setzen uns dafür ein, dass am Standort Wagenhallen zur dauerhaften Spielstätte der Oper wird und der Littmann-Bau behutsam im Bestand und ohne Erweiterungen saniert wird. Das spart möglicherweise einen hohen dreistelligen Millionenbetrag. Und genau das muss sich im neu aufzusetzenden Wettbewerb zur Oper wiederspiegeln“, so Rockenbauch abschließend.

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