Mit der Erhöhung der Kita-Gebühren zum 1. Mai 2026 zeigen sich die Auswirkungen der Haushaltspolitik von CDU und Grünen. „Bei den städtischen Kitas steigen die Gebühren um rund 11 Prozent – bei den freien Trägern müssen die Eltern von jetzt auf nachher bis zu 40 Prozent mehr bezahlen. Das ist ein Resultat der unterirdischen Familienpolitik der Haushaltskoalitionär*innen von CDU und Grünen“, kritisiert die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion, Manja Reinholdt (Die Linke).
„Mit dieser schwarz-grünen Gebührenerhöhung wird die soziale Segregation weiter betrieben. Die ohnehin zu wenigen städtischen Kita-Plätze werden jetzt noch begehrter sein. Für Schwellenhaushalte wird diese Erhöhung zu einer Zerreißprobe werden“, sagt Fraktionssprecherin Johanna Tiarks (Die Linke).
„Wir haben in den Haushaltsberatungen vor den sozialen Verwerfungen deutlich gewarnt – alle unsere Warnungen wurden von CDU und Grünen in den Wind geschlagen“, sagt Manja Reinholdt.
„Mit dieser Gebührenerhöhung werden Familien vor die Frage gestellt werden, ob sie sich die Kita überhaupt noch leisten können. Und die schwarz-grüne Gebührenschraube wird in den nächsten Jahren weiter angezogen. Wir haben immer auf einen Verzicht auf eine Kita-Gebührenerhöhung gedrängt und einen Weg in Richtung gebührenfreier Kita gefordert“, so Reinholdt weiter.
„Die Auswirkungen auf Frauen mit dieser Gebührenerhöhung sind in gleicher Weise absehbar wie dramatisch: die Abhängigkeit von Männern wird abermals erhöht, das Risiko, in Altersarmut zu rutschen, ebenfalls. Damit wird ein Familienbild aus den 1950-er Jahren propagiert. Wir lehnen dies strikt ab“, so Johanna Tiarks abschließend.




